Sonnenschutz des Sonnengottes Helios
 
Ovid erzählt schon von einem Sonnenschutzmittel
 
Über die Wichtigkeit eines entsprechenden Sonnenschutzmittels schrieb schon Ovid. In seinen "Metamorphosen" erzählt er die Geschichte über Phaeton, das war der Sohn des Sonnengottes Helios (lat. Sol) mit einer Sterblichen. Phaeton wächst bei seiner Mutter Klymene und bei seinem Stiefvater Merop auf. Als Zweifel aufkommen, ob Phaeton wirklich der Sohn des Sonnengottes ist, macht sich dieser auf den Weg zu Helios und drängt seinen Vater, ihm als Bestätigung der Vaterschaft einen Wunsch zu erfüllen. Er möchte einen Tag den Sonnenwagen lenken. Trotz der ernsten Warnungen des Vaters bleibt Phaeton bei seinem Verlangen. Schließlich willigt Helios ein, er bestreicht das Gesicht seines Sohnes mit einer Salbe, um ihn vor der sengende Flamme [der Sonne] zu schützen.

Phaeton und Sol, Ovid, Met. II, 122–123

-tum pater ora sui sacro medicamine nati
contigit et rapidae fecit patientia flammae
Jetzo berührt der Vater mit heiliger Salbe das Antlitz
Seines Sohns, und stärkt es, die reißende Flamme zu dulden.

Bei einem Sonnenbrand werden die oberflächlichen Hautzellen zerstört. Jene, die nicht absterben, erhalten einen Defekt an ihrem genetischen Material. Dieser Defekt kann durch körpereigene Enzyme bis zu einem gewissen Grad wieder repariert werden. Aber je schwerer der Schaden, desto mehr Defekte bleiben zurück, Hautkrebs kann die Folge sein.

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