Vorbeugen - schützen - impfen
 
Europäische Impfwoche / Weltimpfwoche 24.-30. April 2019
 
Impfungen haben eine zentrale Bedeutung im Gesundheitswesen weltweit. Mit der Europäischen Impfwoche (EIW) wird diese Bedeutung jedes Jahr ins Zentrum unseres Bewusstseins gerückt.
Die Impfung jedes Kindes ist entscheidend für die Verhütung von Krankheiten und für den Schutz von Menschenleben ist. Das zentrale Ziel der EIW besteht darin, Eltern und Betreuer, Angehörige von Gesundheitsberufen, politische Entscheidungsträger und Medien für die Bedeutung von Impfungen zu sensibilisieren und dadurch höhere Durchimpfungsraten zu erreichen.
Unter dem Motto „Vorbeugen – Schützen – Immunisieren“ sollen im Zuge regionaler Initiativen, der Weltimmunisierungswoche und der EIW 2019 Impfhelden des Alltags und Personen, die auf vielfältige Weise zum Schutz des Lebens durch Impfungen beitragen, in den Mittelpunkt gerückt werden: Impfstoffforscher, politische Entscheidungsträger die sicherstellen, dass jedes Kind gleichberechtigten Zugang zu Impfstoffen hat, Angehörige der Gesundheitsberufe, die Impfstoffe verabreichen, Eltern, die sich für die Impfung ihrer Kinder entscheiden, sowie alle, die evidenzbasierte Informationen über Impfstoffe suchen und teilen.
Weltimpfwoche: #VaccinesWork
Die Weltimpfwoche möchte den Nutzen von Impfungen in den Vordergrund stellen. Impfungen können Menschen jeden Alters gegen Krankheiten schützen. Impfungen retten jedes Jahr Millionen Leben und sind allgemein anerkannt als erfolgreichste und kosteneffizienteste Gesundheitsmaßnahme. Trotzdem gibt es weltweit noch fast 20 Millionen ungeimpfte bzw. nicht ausreichend geimpfte Kinder. Daher lautet das diesjährige Leitmotiv #VaccinesWork – Impfen wirkt.
Mit mehr als 116 Millionen waren 2017 mehr Kinder denn je geimpft. Seit 2010 haben 113 Länder neue Impfstoffe eingeführt und mehr als 20 Millionen Kinder konnten zusätzlich geimpft werden. Trotzdem konnten Krankheiten wie Masern, Röteln und Tetanus noch nicht ausgerottet werden. Ganz im Gegenteil - in den letzten beiden Jahren kam es zu neuen, multiplen Ausbrüchen von Masern, Diphtherie und anderen Krankheiten, welche durch Impfungen zu verhindern gewesen wären. Daher müssen die Bestrebungen, dass alle Menschen von lebensrettenden Impfungen profitieren können, intensiviert werden. Es sind weitere Anstrengungen notwendig, um Impflücken zu schließen und die Durchimpfungsraten zu erhöhen.

25.4. Welt-Malaria-Tag
Der Weltmalaria-Tag, der jedes Jahr am 25. April stattfindet, ist ein international anerkannter Tag, der die weltweiten Bemühungen zur Bekämpfung von Malaria hervorhebt und die erzielten Erfolge feiert. Seit dem Jahr 2000 hat die Welt historische Fortschritte gegen Malaria gemacht und Millionen von Menschenleben gerettet. Die Hälfte der Welt lebt jedoch immer noch von dieser vermeidbaren, behandelbaren Krankheit, die alle zwei Minuten ein Kind das Leben kostet.
Mehr Informationen zum Welt-Malaria-Tag…


Quellen und weiterführende Informationen:
http://www.euro.who.int/de
https://www.who.int/campaigns/world-immunization-week/world-immunization-week-2019
https://www.who.int/news-room/events/detail/2019/04/24/default-calendar/world-immunization-week-2019
Nationaler Aktionsplan Impfen