Warnzeichen Wadenkrämpfe
 
Nicht immer nur an Magnesiummangel denken
 
Wadenkrämpfe sind in der Regel harmlos. Manchmal können sie aber auch Hinweis auf Grunderkrankungen sein, die einer sorgfältigen Therapie bedürfen. Wer gelegentlich unter den lästigen, schmerzhaften Muskelkontraktionen leidet, kann zwar zunächst versuchen, mit elektrolythaltigen Getränken und eventuell zusätzlich mit Magnesiumtabletten für Abhilfe zu sorgen. Wiederholen sich Wadenkrämpfe aber häufig, so ist der Weg zum Arzt doch anzuraten, schreibt die Gesundheitszeitschrift "Apotheken Umschau".

Fehlbelastungen von Gelenken, Bändern, Sehnen und Muskeln können auch Krämpfe auslösen. Treten die Beschwerden vorwiegend nachts auf, muss dem Verdacht auf Durchblutungsstörungen nachgegangen werden.
Schließlich können auch Nervenkrankheiten die Ursache sein. So kommt es etwa bei Diabetes, Alkoholismus, Gicht, oder Störungen der Schilddrüsenfunktion zu Schäden an den Nervenbahnen ("Polyneuropathien"), die Wadenkrämpfe auslösen.

Quelle: "Apotheken Umschau" 11/2003 im Internet unter www.gesundheitpro.de/