Wen juckt’s? - Wie man Mückenstiche erfolgreich behandeln kann.
 
Ob die alten Hausmittel tatsächlich wirken, erklärt unsere Apothekerin Mag.pharm. Sonja Wurst.
 


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    Sommer ist Insektenzeit und natürlich bekommen wir sie auch zu spüren. Meist in Form von roten, juckenden Stichen und Bissen. Wie man diese behandelt und ob die alten Hausmittel tatsächlich wirken, erklärt unsere Apothekerin Mag.pharm. Sonja Wurst.

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Tipps, wie man Mückenstiche erfolgreich behandeln kann:
        • nicht kratzen, kühlende und juckreizstillende Mittel aus der Apotheke besorgen.
        • Zur Linderung des Juckreizes eignen sich juckreizstillende bzw. antiallergische Wirkstoffe. Sie werden einerseits als Gel bzw. Cremes andererseits als praktische Roll-ons bzw. so genannte Gelstifte angeboten.
        • Hilfe bei Insektenstichen verspricht auch ein batteriebetriebenes Gerät, das punktuell Wärme erzeugt. Durch diese Wärme – rund 50 Grad – wird die Eiweißverbindung des Insektengiftes in ihre Struktur verändert, der Juckreiz bleibt aus. Allerdings sollte die Anwendung wirklich unmittelbar nach dem Stich erfolgen. Von dem alten Tipp, heißes Wachs oder eine Tasse mit heißer Flüssigkeit an die Einstichstelle zu drücken, wird abgeraten.
        • Es gibt eine Reihe bewährter Hausmittel, die Juckreiz zu lindern vermögen. Eine aufgeschnittene Zwiebel oder Kartoffel auflegen: Sie sind basisch, entziehen Giftstoffe und verhindern verstärktes Anschwellen und Juckreiz.
        • Essigsaure Tonerde, Franzbranntwein sowie entzündungshemmende und juckreizstillende Gele, Salben oder Stifte aus der Apotheke bringen rasche Hilfe und sollten daher in keiner Hausapotheke fehlen.
        • Treten Mückenstiche großflächig auf, ist auch an eine innerliche Einnahme von Antihistaminika zu denken.