Gefahr im Garten
 
Vergiftungen durch Zierpflanzen
 

Wegen ihrer schönen Blüten und der einfachen Haltung der Pflanze ist die Engelstrompete eine weit verbreitete und beliebte Zierpflanze.
    Was Erwachsenen kaum jemals einfallen würde, kommt bei Kindern öfters vor: Sie naschen von den schönen roten Beeren der Eibe und des Aronstabs, kosten die Früchte des Efeus, die kleinen Zapfen der Thuje oder probieren die niedlichen Samenkapseln des Pfaffenhütchens oder die duftenden Blüten der
    Engelstrompete – und tragen im schlimmsten Fall eine schwere Vergiftung davon. Rund 150 der 3.000 heimischen Pflanzenarten sind stark giftig. Während viele Giftpflanzen – wie zum Beispiel auch der Weihnachtsstern – für Erwachsene kaum ein Gefahrenpotenzial darstellen, können Kleinkinder den bunt leuchtenden Pflanzenteilen oft nicht widerstehen.

    Maßnahmen bei Verdacht auf Vergiftung
    Hilfreich ist, wenn das Pflanzenmaterial sichergestellt wird, damit es identifiziert werden und herausgefunden werden kann, welche Menge und welche Teile eingenommen wurden. Bei Symptomen einer Vergiftung sofort den Notarzt verständigen. Bereits erbrochener Mageninhalt sollte auf alle Fälle sichergestellt und dem Arzt zur Untersuchung gegeben werden. Bei Verdacht auf Vergiftung gibt die Vergiftungszentrale in Wien unter Tel.: 01/4064343 Auskunft über die Gefahr und die richtigen Maßnahmen.