Medikamente und Fahrsicherheit: Vorsicht im Straßenverkehr!
 
Viele Erkältungsmedikamente können sich auf die Verkehrstüchtigkeit auswirken
 
Medikamente helfen, akute Beschwerden von erkälteten oder grippal infizierten Verkehrsteilnehmern zu lindern. Damit verbessern sie eigentlich die Verkehrssicherheit. Allerdings kann die Einnahme mancher Arzneien aber auch ein Verkehrsrisiko darstellen, weil diese Medikamente zum Beispiel die Reaktionsfähigkeit im Straßenverkehr herabsetzen. Die österreichischen Apotheker warnen davor, sich nach der Einnahme von Medikamenten einfach hinters Steuer zu setzen, ohne mögliche Nebenwirkungen zu bedenken.
Alle Warnhinweise zu sämtlichen Medikamenten aus der Apotheke sind in der Gebrauchsanweisung nachzulesen. Auch die Apothekerinnen und Apotheker geben gerne Auskünfte und beraten zu unerwünschten Medikamentenwirkungen, die Ihre Reaktionstüchtigkeit im Straßenverkehr beeinträchtigen können.

Auch in der Apo-App sind bei jedem Arzneimittel Detailinformationen zum Medikament hinterlegt. Unter dem Punkt "Hinweise und Warnungen" können Sie nachschlagen, ob und wann besondere Vorsicht vor oder nach der Medikamenteneinnahme geboten ist. Besonders in der Grippezeit ist auf den Hinweis "Fahrtüchtigkeit kann beeinträchtigt werden“ - gekennzeichnet mit einem Autosymbol - zu achten, da sich viele Erkältungsmedikamente auf die Verkehrstüchtigkeit auswirken können.

Informieren Sie sich immer vor Fahrtantritt, ob die von Ihnen eingenommenen Medikamente Ihre Fahrtüchtigkeit beeinflussen könnten!

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