Ansteckungsgefahr bei Kopfläusen?
 
 

In Kindergarten oder Schule kommt es immer wieder vor, dass Kinder von Kopfläusen infiziert werden. Diese 2 bis 3 mm großen Läuse legen pro Entwicklungszyklus, der mehr als 17 Tage dauert, 50 bis 100 Eier und befestigen sie mit einem nicht wasserlöslichen Sekret an den Haaren. Einfaches Haarewaschen entfernt sie also nicht. Wenn sich Kinder häufig am Kopf kratzen und bei näherer Untersuchung Ekzeme und Einstichstellen sichtbar sind, ist es Zeit für eine Läusebehandlung. Gegen die Läuse gibt es wirksame Mittel.

TIPP: Mit den im Handel befindlichen Entlausungsmitteln werden die Läuse zuverlässig vernichtet, allerdings nur dann, wenn man sich genau an die Anwendungsempfehlung hält. Sie beschreibt die Einwirkzeit und eventuelle notwendige Wiederholungen. Die Eier (Nissen) lassen sich mit einem speziellen Kamm entfernen. Vorheriges Waschen des Haares mit Essigwasser (2 Löffel Essig auf 1 Liter Wasser) erleichtert die Prozedur, weil sich dadurch die Haarschäfte etwas verkürzen. Sobald die Läuse abgetötet sind, besteht keine Ansteckungsgefahr mehr. Die Lauseier und gerade geschlüpfte Jungtiere können bei Kontaktpersonen keinen Befall auslösen. Nach einer Behandlung können die Kinder also wieder die Schule oder den Kindergarten besuchen, ohne andere Kinder anzustecken.

Ausdruck Merkblatt über Maßnahmen bei Befall von Kopfläusen Kopflaeuse Merkblatt.PDF