Ozon kann die Gesundheit gefährden
 
 
Im Sommer - besonders an sonnenreichen, heißen Tagen – kann es zu erhöhten Ozonwerten kommen. Das gefürchtete bodennahe Ozon macht empfindlichen Personen besonders zu schaffen: Der Aufenthalt oder gar eine körperliche Betätigung im Freien ist oft anstrengend, Atemnot, Kreislaufprobleme, tränende Augen und trockener Reizhusten sind nur einige der möglichen Symptome einer Ozonbelastung.

Anders als die Sauerstoffmoleküle in unserer Atemluft, die aus zwei Atomen bestehen (O2), setzt sich das Ozon (O3) aus drei Sauerstoffatomen zusammen und besitzt damit völlig andere chemische und physikalische Eigenschaften. Wird Ozon eingeatmet, dringt es bis in tiefste Lungenabschnitte vor. Die erhöhte Ozon-Konzentration führt zur vermehrten Produktion von "Freien Radikalen", das sind Moleküle, die Eiweißbausteine, Enzyme und Nukleinsäuren zerstören können.

Wie soll man sich bei hoher Ozonbelastung verhalten?

    • Gefährdete Personen - wie beispielsweise Kinder mit überempfindlichen Bronchien, Personen mit schweren Erkrankungen der Atemwege und/oder des Herzens, sowie Asthmakranke - sollen sich bevorzugt in Innenräumen aufhalten, in denen nicht geraucht wird.
    • Eine generelle Empfehlung, bei hohen Ozonwerten nicht ins Freie zu gehen, ist nicht notwendig.
    • Sportanlässe, Wanderungen und andere Aktivitäten im Sommer sollen so geplant werden, dass Ausdauerleistungen eher vormittags oder abends erbracht werden.
    • Auf Personen, die unter Beschwerden infolge Ozon leiden, soll kein Leistungsdruck ausgeübt werden.

    Der Ozonbericht von ganz Österreich wird täglich aktuell auf der Homepage vom Umweltbundesamt veröffentlicht.