Reisetipps aus Ihrer Apotheke
 
Die Apotheke als Drehscheibe für Gesundheit!
 


    Hunderttausende Österreicher verbringen jährlich ihren Urlaub im Süden. Aber auch Reisen in Gebiete, die bis vor kurzem nur einigen wenigen Abenteurern vorbehalten waren, sind heute keine Seltenheit mehr. Der moderne (Massen-) Tourismus bringt Herrn und Frau Österreicher innerhalb weniger Stunden in Urlaubsländer, in denen unter Umständen - für ungeimpfte oder nicht geschützte Personen - erhebliche gesundheitliche Gefahren lauern können.

    Reiseprospekte machen den oft gefährlichen Fehler, nur die vorgeschriebenen Impfungen anzuführen. Impfungen, die aufgrund der Reisebestimmungen vorgeschrieben sind (wie z. B. die GelbfieberImpfung für verschiedene afrikanische Staaten), dienen ausschließlich dem Schutz der einheimischen Bevölkerung, um ein Einschleppen der Erkrankung zu vermeiden.
Erst die von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen Impfungen und Prophylaxemaßnahmen gewährleisten einen Urlaub ohne gesundheitliche Risken.

Die Apothekerin / der Apotheker - mit ihren 300.000 Konsumenten-Kontakten pro Tag - haben bei der Aufklärung der Bevölkerung im Vorsorgebereich einen besonderen Stellenwert. Rasch und unbürokratisch informieren sie, für welche Länder bestimmte Impfungen vorgeschrieben oder empfohlen werden, und helfen bei der Zusammenstellung der individuell richtigen Reiseapotheke. In jeder Apotheke erhält man individuelle Informationen über die empfohlenen Prophylaxemaßnahmen für jedes Land der Welt. Lesen Sie weiter: Die individuelle Reiseapotheke...

Wichtig: Impfungen und vorbeugende Medikamente wirken nur dann wie vorgesehen, wenn alle Anweisungen bezüglich Zeitpunkt und Einnahmerhythmus und Dosis genau eingehalten werden. Jede Abweichung verringert den Schutz! Schutzimpfungen und vorbeugende Medikamente sind kein Ersatz für Umsicht beim Essen, Trinken, Zähneputzen, Baden etc. Absoluter Schutz gegen alle Gesundheitsgefahren ist nicht möglich. Wie immer gilt auch hier, das Risiko gegen den Nutzen abzuwägen und durch vernünftige Vorsorge zu minimieren. Wer gesundheitlich beeinträchtigt ist, sollte von stark belastenden Reisen Abstand nehmen. Nach langen Flügen mit Zeitverschiebung sollten Sie mindestens einen Ruhetag einhalten, damit sich der Organismus umstellen kann. Bedenken Sie das auch bei Ihrer Rückkehr. Lesen Sie dazu: Tipps zur Umstellung der Medikamenteneinnahme bei Zeitverschiebung

Falls Sie nach der Rückkehr aus dem Urlaub Fieber oder sonstige Krankheitsursachen verspüren, gehen Sie sofort zum Arzt. Sagen Sie ihm, wo Sie gerade waren (Reiseziel und Zwischenaufenthalte), um die Diagnose zu erleichtern.

Je nach Reiseziel beginnen die notwendigen Impfungen und Vorbeugemaßnahmen bis zu 6 Wochen vor der Ankunft im Zielgebiet. Dieser Vorsorgezeitplan, den man in jeder Apotheke, beim Arzt oder Tropeninstitut erfragen kann, ist unbedingt einzuhalten. Das gilt speziell auch für die Malariaprophylaxe inklusive Weitereinnahme der Malaria-Vorsorge-Medikamente auch einige Zeit nach der Rückkehr.

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Länderspezifische Prophylaxe-Empfehlungen Richtlinien zur Malariaprophylaxe