Herzschwäche: NYHA-Klassifikation
 
Einteilung der Herzinsuffizienz oder koronaren Herzkrankheit
 
Herzinsuffizienz (Herzschwäche) ist weltweit eine der häufigsten Erkrankungen. In Österreich sind rund 200.000 Patienten von Herzinsuffizienz und ihren typischen Symptomen betroffen. Von Herzinsuffizienz spricht man, wenn das Herz nicht mehr in der Lage ist, die Gewebe mit genügend Blut und somit Sauerstoff zu versorgen. Die Leistung des Herzens ist somit unzureichend im Verhältnis zum Sauerstoffbedarf des Körpers.

Die Diagnose der Herzinsuffizienz erfordert:

      • typische Symptome wie Atemnot bei Belastung oder in Ruhe und
      • den objektiven Nachweis der systolisch oder diastolisch herabgesetzten Links-Ventrikel-Funktion Pumpleistung des Herzens), vorzugsweise mittels Echokardiographie.
      • Das klinische Ansprechen auf eine Therapie unterstützt die Diagnose, ist aber allein nicht ausreichend.

Die NYHA-Klassifikation ist ein ursprünglich von der New York Heart Association veröffentlichtes Schema zur Einteilung von Herzkrankheiten.
      • NYHA I: Herzkrankheit ohne Beschwerden bei normaler körperlicher Belastung.
      • NYHA II: Belastungsinsuffizienz, alltägliche körperliche Belastung verursacht Beschwerden. Keine Beschwerden in Ruhe.
      • NYHA III: Geringe körperliche Belastung verursacht Beschwerden. Keine Beschwerden in Ruhe.
      • NYHA IV: manifeste Ruheinsuffizienz, Beschwerden bei allen körperlichen Aktivitäten und in Ruhe. Bettlägerigkeit.