Medikamente nach Coronakrise wieder in Europa produzieren
 
Apothekerkammer folgt Schramböcks Forderung nach Stärkung des Wirtschaftsstandorts Europa
 
Die Apothekerkammer schließt sich der heute von Bundesministerin Margarete Schramböck öffentlich getätigten Aufforderung, nach der Coronakrise wieder mehr in Europa zu produzieren, an. Explizit nannte Schramböck in ihrem Statement die Pharma-Produktion.

„Wir unterstützen die Absicht der Ministerin voll und ganz. Die Auswirkungen von Corona zeigen tiefe Risse in einer der wichtigsten Säulen des Gesundheitswesens, der Arzneimittelversorgung. Die Krankheit verdeutlicht die bestehende Abhängigkeit Europas von Asien bei Produktion und Lagerung von Medikamenten. Die derzeitige globale Krise führt uns diese Abhängigkeit schonungslos vor Augen und offenbart unsere Verwundbarkeit“, erklärt Mag. pharm. Christian Wurstbauer, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer. Es sei erfreulich, dass sich die Politik einer Verbesserung der entsprechenden Rahmenbedingungen bei Produktion, Import und Lagerung von Medikamenten im Sinne der österreichischen Bevölkerung aktiv annehmen wolle.

OTS-Aussendung der Österreichischen Apothekerkammer vom 01. Mai 2020

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