Welttag der Ersten Hilfe am 14. September 2019
 
 
Egal ob im Straßenverkehr, daheim oder am Arbeitsplatz – kleinere oder größere Unfälle können rasch passieren. Möglichst schnelle Reaktion und Soforthilfe sind dann gefragt, denn Erste Hilfe kann in dramatischen Fällen über Tod oder Leben entscheiden.
Um die Bedeutung fachgerechter Nothilfe bei Unfällen und Katastrophen im öffentlichen Bewusstsein zu verankern, wurde im Jahr 2000 von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Halbmondgesellschaften der Tag der Ersten Hilfe initiiert. Er wird jedes Jahr am zweiten Samstag im September in mehr als 150 Ländern begangen und soll daran erinnern wie wichtig es ist, Erste Hilfe-Kenntnisse zu besitzen, um im Alltag helfen zu können, wenn Hilfe notwendig ist.
Unter Erster Hilfe versteht man Maßnahmen, die menschliches Leben retten oder bedrohende Gefahren bis zum Eintreffen professioneller Hilfe (Arzt oder Rettungsdienst) abwenden bzw. mildern. Dazu gehören insbesondere das Absetzen eines Notrufs, die Absicherung der Unfallstelle und die Betreuung der Verletzten.
Erste Hilfe ist kein Ersatz für Rettungsdienste. Sie kann aber dazu beitragen, ernsthafte Verletzungen zu reduzieren und die Überlebenschancen zu verbessern. Daher sollte jeder wissen, wie man ein Leben rettet.
Erste Hilfe rettet Leben
Die ersten Minuten sind bei Erster-Hilfe entscheidend. In Ernstfällen können Sofortmaßnahmen wie den Patienten in die stabile Seitenlage zu bringen, Schnittverletzungen zu verbinden oder eine Herzdruckmassage und Beatmung durchzuführen Leben retten.
Zwei von drei Österreichern aber haben Angst, Erste Hilfe leisten zu müssen. Sie fürchten, etwas falsch zu machen. Der einzige Fehler wäre jedoch, untätig zu sein und nichts zu unternehmen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass jeder Kenntnisse in Erster-Hilfe besitzt und diese regelmäßig auffrischt. Nur 10 Prozent der Österreicher haben noch nie einen Erste-Hilfe-Kurs besucht. Bei jedem Dritten aber liegt der letzte Kurs schon mehr als 10 Jahre zurück. Aktiv Erste Hilfe geleistet haben schon 55 Prozent der Österreicher. (Quelle: www.marktmeinungmensch.at, Integral Studie August 2016)

Erste Hilfe bei kleineren Unfällen
Sonnenbrände, Wespenstiche, Verstauchungen, Schürfwunden, Platzwunden, Kreislaufkollaps oder andere Unfälle passieren schnell. Umso wichtiger ist es, dass jeder die wichtigsten Erste-Hilfe-Handgriffe kennt, um seinen Familienmitgliedern oder Freunden rasch und richtig helfen zu können. Wichtig ist auch, den Verbandskasten daheim und im Auto regelmäßig zu warten. Denn eine gut sortierte Haushaltsapotheke ist die beste Vorsorge gegen Situationen, die Erste Hilfe und rasche Linderung von kleineren Beschwerden erfordern. Was in eine gut sortierte Haushaltsapotheke gehört, wissen die Apothekerinnen und Apotheker sehr gut. Sie beraten kompetent bei der Zusammenstellung, nehmen abgelaufene Medikamente in der Apotheke zurück und helfen Ihnen gerne, wenn Sie Ihre Haushaltsapotheke fachmännisch überprüfen lassen wollen.

Weitere Informationen:
Internationale Rotkreuz- und Halbmond-Organisation
www.erstehilfe.at