Apothekerkammer: Auf Impfungen nicht vergessen
 
Corona-bedingter „Rückstau“ bei Impfungen sollte jetzt beseitigt werden - Apothekerinnen und Apotheker wollen in Zukunft impfen
 
Die Coronakrise hat bei vielen Menschen für Lücken im Impfkalender gesorgt. Jetzt ist es an der Zeit, diese Lücken zu schließen, lautet der Appell der Apothekerinnen und Apotheker anlässlich derzeit laufender FSME-Impfaktionen in Österreich.

„Gerade jetzt ist es wichtig, den eigenen Impfstatus kontrollieren zu lassen. Wir Apothekerinnen und Apotheker beraten und informieren Sie als Expertinnen und Experten für Arzneimittel gerne. Neben der fachkundigen Beratung können wir einen zusätzlichen niederschwelligen Zugang zu Impfungen bereitstellen und damit dazu beitragen, die Impfraten zu steigern. Mit rund 400.000 Kundenkontakten pro Tag sind die Apotheken ideale Partner und bestens geeignet, um den leider sehr niedrigen Durchimpfungsraten entgegenzuwirken“, zeigt sich Mag. pharm. Susanne Ergott-Badawi, Präsidiumsmitglied der Österreichischen Apothekerkammer, überzeugt.
Der Zugang zum Impfen ist für viele Menschen infolge des hohen Aufwands oftmals schwierig. „Die Apothekerinnen und Apotheker sind sich dessen bewusst und arbeiten auf politischer und operativer Ebene daran, nach Absolvierung einer speziellen Zusatzausbildung die gesetzliche Berechtigung zum Impfen in der Apotheke zu bekommen. Das Impfen in der Apotheke ist bereits in zwölf europäischen Ländern in ausgewählten Apotheken gang und gäbe. In Deutschland etwa werden im Herbst erstmals Apothekerinnen und Apotheker Patienten gegen die Grippe impfen“, ergänzt Mag. pharm. Dr. Gerhard Kobinger, ebenfalls Präsidiumsmitglied der Österreichischen Apothekerkammer. Das Angebot der Apothekerinnen und Apotheker stelle eine Ergänzung zum Impfangebot der Ärzte dar.

OTS-Aussendung der Österreichischen Apothekerkammer vom 10. Juli 2020

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